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Demnächst:

Natürlich nicht.

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Nein, Instagram wird keine Bilder verkaufen. Jedenfalls nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Instagram hatte diese Woche seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geändert. Und das ist ziemlich unglücklich verlaufen; die neuen AGB waren durchaus etwas mißverständlich formuliert. Wahrscheinlich von Juristen, nicht von normalen Leuten. So kam es wie es kommen mußte: Was mißverständlich ist, das muß auch mißverstanden werden. Hauptsächlich von der deutschen Presse.

Anstatt rückzufragen, wie die neuen AGB denn nun tatsächlich gemeint seien, lief sofort die übliche Kampagne an.

Wie auch immer. Aufgrund der vielen Nutzeranfragen sah sich Instagram veranlaßt, eine Klarstellung zu veröffentlichen. Nein, Instagram plant nicht den Verkauf von Fotos der Nutzer. (Worauf man eigentlich, nach kurzem Nachdenken, auch selbst hätte kommen können.)

Wer’s allerdings immer noch nicht kapiert hat, das ist die Thüringer Landeszeitung. Die veröffentlicht auch Tage danach immer noch fröhlich Artikel, in denen vom Bilderverkauf durch Instagram fabuliert wird. Zu allgemeinen Verunsicherung der Nutzer. Oder auch zur eigenen Verunsicherung. Denn schon am gleichen Tag hatte die TLZ einen Artikel veröffentlicht, in dem von einem “Zurückrudern von Instagram” die Rede war. Kommt davon, wenn die rechte Hand nicht weiß, was die Linke tut und redaktionelle Tätigkeit im wesentlichen aus Abschreiben verstanden wird.

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